Posts Tagged 'Überforderung'

„Sieben bis Zehn Millionen“ Möglichkeiten?


Stefan Panhans, »Sieben bis zehn Millionen« 2005.

Heideggers „In der Welt sein“ heißt heute Up-to-date-Sein.

Processing-Workshop zum BuKo12 Part06

Im Rahmen der Tagungsreihe zum Bundeskongress der Kunstpädagogik 2010-2012 (BuKo12) fand gestern und vorgestern der Part06 „Kunst und aktuelle Medienkultur in der Schule“ in Dresden statt. „Die Fachtagung dient der Präsentation und Reflexion der Prozesse und Ergebnisse von “kiss” durch die Beteiligten und zugleich der Fortbildung von Kunstlehrerinnen und Kunstlehrern. Die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer sollen anschließend als Multiplikatoren wirken, indem sie die vorgestellten Konzepte in ihre Unterrichtspraxen übertragen und Kolleginnen und Kollegen infizieren.“ Kiss-Stipendiaten gaben Workshops für Lehrerende, Referendare, Studierende oder Interessierte, in denen sie ihre Unterrichtsideen- und -projekte präsentierten.

Recycling als Prinzip
Im Workshop 1 processing. recycling und kunstunterricht 2.0 (Leitung: Robert Hausmann und Matthias Laabs) wurde das Projekt Processing2010 vorgestellt, anhand zahlreicher Inputs wie erweiterte Übungen und Experimente aus dem Projekt oder Exkursen in die aktuelle Kunst, Medien-, Jugend- und Alltagskultur. Aufgegriffen und diskutiert wurde dabei die Notwendigkeit der Arbeit mit den Neuen Medien (Social Media des Web 2.0 wie Blog oder Twitter) im Kunstunterricht. Zum Tragen kamen aber auch die für das Projekt relevanten Begriffe Processing, d.h. die Verarbeitung von Daten und Codes in physischen und virtuellen Räumen, Recycling und Cultural Hacking. So muss Recycling, im Sinne von Wiederverwertung, als ein generelles kunstpädagogisches Prinzip gedacht werden. Denn Neues wird nicht aus dem Nichts geschaffen, es besteht „[…] immer aus Altem, aus Zitaten, Verweisen auf die Tradition, Modifikationen und Interpretationen des bereits Vorhandenen.“ (Boris Groys: Über das Neue. Versuch einer Kulturökonomie. München 1992, S. 67) Cultural Hacking kann dafür Methoden liefern und die Produktion neuer Lesarten z.B. im Kunstunterricht anregen.

Überforderung nervt!? „Didaktische Multiplikation“ statt Reduktion
Die TeilnehmerInnen des Workshops wurden wie die SchülerInnen des Projekts in eine Situation der Überforderung versetzt. Dahinter steht folgendes Prinzip: Durch Überfrachtung mit Informationen in praktischen und theoretischen Inputs (Übungen, Experimente, Materialerprobungen, Vorstellungen und Vorträge…) und dem Aufzeigen zahlreicher Beispiele aus Kunst, Medien und Alltag als Zeichen der Pluralität und Komplexität eines Themas wird bei jedem Einzelnen je nach Vorbildung eine Filterung initiiert und dadurch auch eine Ideenfindung in Gang gesetzt. Durch dieses Überangebot wird jede/r mit dem eigenen Wissen und Nichtwissen konfrontiert. Das stachelt an. Und darin liegen produktive Anreize.

Was bleibt?

Die Inputs des Workshops wollten Anstöße für Ideen und Gedanken in Bezug auf Schule und Unterricht liefern. Die ersten Outputs wurden über den Processing-Twitteraccount auf einer Twitterwall gesammelt und am Ende der Tagung in drei Minuten vorgestellt. Darunter folgendes:

… Wir sind gespannt, was daraus wird.

Blue Ball Machine jetzt auch im real-life!

In drei Minuten

Die 7. Flurgespräche unter dem Titel »Hallo Welt!« waren mit ihrem neuartigen Gesprächsdesign ein voller Erfolg. Nach der Vorstellung des Projekts »ZwischenPunktMenschen« durch Alrun Krauß war das Publikum gefragt, in drei Minuten eigene Beiträge zu liefern. Es wurden kurze Videoclips gezeigt, Tagebucheinträge des Jahres 1986 über Tschernobyl und seine Auswirkungen vorgetragen, die Anwendung eines Nikotinpflasters gezeigt, performativ interagiert und dabei der Flur unter Wasser gesetzt, Sammelfiguren vorgestellt, 46 Musikstücke in drei Minuten abgespielt oder die große Pro-Anti-Welle aktueller politischer/ökologischer/wirtschaftlicher Strömungen in einer drei-minütigen Aufzählung gefoppt. Die Mischung zwischen Spaß und Ernst war kennzeichnend.

»Nehmen Sie an, die Sintflut fällt unter Blitz und Donner vom Himmel auf Ihr Blätterdach, dann können Sie, wenn sich das Unwetter überhaupt überstehen lässt, es besser überstehen, wenn Sie ein Lied für den Wettergott rezitieren. Es ist nicht wichtig, dass Sie selber Wetter machen können, – auch die modernen Techniken reichen noch nicht ganz bis dorthin -, sondern dass Sie eine Technik kennen, bei schlechtem Wetter in Form zu bleiben; es muss in Ihrer Kompetenz liegen, auch dann etwas zu tun, wenn man ansonsten nichts tun kann. Nur wer weiß, was man tut, wenn nichts zu machen ist, verfügt über hinreichend effiziente weiterlaufende Lebensspiele, die ihm dabei helfen, nicht in auflösende Panik oder seelentötende Starre zu verfallen. Gekonntes Nichtkönnen stiftet eine Art Leerlaufverhalten oder einen Parallelprozess, in dem das Leben auch in Gegenwart des Ohnmächtigmachenden weitergehen kann.« (Peter Sloterdijk, Sven Voelker: DER WELT ÜBER DIE STRAßE HELFEN. Designstudien im Anschluss an eine philosophische Überlegung. München 2010, S. 13.)

»DER WELT ÜBER DIE STRAßE HELFEN«. Dieser Satz impliziert ein Provisorium, etwas Gebautes, etwas Hinkendes, er steht für Kreativität (im ursprünglichen Sinn, als die Schaffung von etwas Neuem aus etwas Altem, nicht das heute häufig missbrauchte Wort für ›hübsche‹ Tonklumpen oder Sparkassen-Vorraum-Kunst u.a.), er ist eine Ironie und in gewisser Weise sarkastisch. Ein Witz für den Fortschritt. Jede/Jeder kann der Welt über die Straße helfen. So könnte der Titel dieses Buches aber auch zum Slogan avancieren oder mutieren. Ein wunderbarer Titel. Stellen wir ihn uns in einer Werbung vor, für das ultimativ Neue oder Andere, für eine Entscheidung, ein Produkt, für Protest, eine Technik oder Technologie, für einen ökologischen/ökonomischen/politischen oder sozialen Fortschritt oder eine Veränderung: »Heute haben wir der Welt aber wieder über die Straße geholfen«, könnte es dann heißen.
Und deshalb bewegen sich diese Worte zwischen Sinn und Unsinn. Sie machen den Unsinn erst produktiv. Denn dieser Un-Sinn, das im ersten Moment Unbegreifliche, Verwirrende, wird einem Sinn zugeführt und vielleicht von einem anderen Punkt als zuvor betrachtet. Genauso verhält es sich mit dem Nichtkönnen, wie es Sloterdijk beschreibt: »Nur wer weiß, was man tut, wenn nichts zu machen ist, verfügt über hinreichend effiziente weiterlaufende Lebensspiele […]«.
Hallo Welt! Lass dir von uns über die Straße helfen.

Fotos der Flurgespräche auf Flickr.
www.flurgespraeche.wordpress.com

upcoming: Flurgespräche 7

Für die kommenden Flurgespräche ist ein neues Gesprächsdesign geplant. Ein Experiment, auf das wir gespannt sein dürfen.

Hallo Welt! – Ob Lehrender oder Studierender: Wir brauchen eure Produktionen in genau 3 Minuten. Denkt laut, steht auf, provoziert, stoßt an, redet, zeigt etwas, fragt, regt euch auf, klagt an, lobt oder macht irgendetwas. Alle Medien sind möglich. Wir bieten: einen Tisch, einen Stuhl, etwas Technik und ein Publikum.
Auftakt: Projektvorstellung »Zwischen Menschen« von Alrun Krauß mit dem Kurzfilm »Zwischen Menschen. Über Wendungen einer Idee«


10. Mai um 18.30 Uhr im Flur der August-Bebel-Straße 20

(Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden)

Informelle Anmeldungen für Beiträge (Name/E-Mail/Medien) über den Briefkasten des Offenen Bücherregals oder per E-Mail.
www.flurgespraeche.wordpress.com

Kontakt: flurgespraeche@gmail.com

Taggen lässt sich »Hallo Welt!« großartig, wie sich oben unschwer erkennen lässt. Und vielen Usern ist »Hello World!« von der Ersteinrichtung eines Blogs bekannt. Damit verknüpft ist die Hallo-Welt-Thematik auch in der Programmiersprache wiederzufinden: »Ein Hallo-Welt-Programm ist ein kleines Computerprogramm und soll auf möglichst einfache Weise zeigen, welche Anweisungen oder Bestandteile für ein vollständiges Programm in einer Programmiersprache benötigt werden und somit einen ersten Einblick in die Syntax geben. Aufgabe des Programms ist, den Text Hallo Welt! oder auf Englisch Hello World! auszugeben. Wegen der einfachen Aufgabenstellung eignen sich solche Programme insbesondere für didaktische Zwecke.«
(http://de.wikipedia.org/wiki/Hallo-Welt-Programm)

Kulturtechnik: hacking

Ohne Frage, hacking ist nicht mehr nur computerbasiert. Umcodieren, Eingreifen, Experimentieren und Zweckentfremden, diese ehemals computertechnischen hacking-Strategien werden im real-life angewendet. Schon längst wird in die unendlichen Weiten des Alltags, des Stadtraums, des Konsums, der Wirtschaft, der Kommunikation und der zwischenmenschlichen Beziehungen gehackt. »Hacker nutzen eben jede Möglichkeit, um eine Botschaft in den Fluss der Codes, Slogans und Logos einzuspeisen, egal ob mit mobilen Endgeräten, multiplen Eingabefenstern oder textilen Oberflächen. Das T-Shirt ist auch nur ein Massenmedium der Fußgängerzone.« (http://carta.info/23060/larsson-millennium-trilogie-hacker/)

Hacken!? In bestehenden sozialen, ökonomischen und kulturellen Ordnungen können Störungen stattfinden, um sich der Konstruktion von Systemen bewusst zu werden, um Mitmenschen aufmerksam zu machen und um dadurch (wenigstens) irgendwelche Denkprozesse in Gang zu setzen.
Einstiegsaufgabe: Ins Zentrum gehen. Mit Absperrband Leute umlenken, blockieren und abbringen. (Absperrung ungültig)

Hacking auf der Autobahn

Recycling-System

(Re-)Generieren sich Systeme selbst? Und gibt es System-Recycling? Nicht nur bei einer näheren Betrachtung des Wortes Arbeit leuchtet es mir ein, wie komplex Lebensbereiche miteinander vernetzt und gekoppelt sind. Das, was ich eben gegessen habe, wo kommt es her? Wer hat es produziert? Wieviel habe ich dafür bezahlt? Welchen Lohn haben die Produzierenden dafür erhalten? Wer hat gearbeitet? Welche Maschinen? Wieviel haben daran gesessen? Von welcher Marke war das Essen? Wie teuer war es? Hat es sich gelohnt? Wer hat die besseren Herstellungsmethoden? Wie groß ist der Markt? Wer ist die Konkurrenz? Welche Konzerne stecken dahinter? Wo produzieren sie? Was steckt drin? […] Mehr unter: Arbeit.

Menschen und wachsende Komplexität

Wanted: Überforderung! Prof. Dr. Peter Kruse spricht über komplexe Systeme und die Wege wie Menschen mit ihnen umgehen: Intuition anstatt simplify your life, Musterbildungen, über das ständige up to date sein und über die Notwendigkeit sich selbst mit der Welt zu vernetzen.

System-Kunst-Bildung

Ein System ist ein kompliziertes, anders gesagt komplexes und globales, zum Teil abgeschlossenes Gebilde, dessen Gesamtbild sich aus unterschiedlichen Teilen ergibt, die sich gegenseitig bedingen. Makroebene und Mikroebene sind emergent, z.B. wird im Bereich der neuen Medien die Netzkunst durch das Zusammenwirken der einzelnen Teile des Systems »Internet« (weitere Vernetzung, Verlinkung, Aufrufe durch User etc.) verbreitet. Ähnlich verhält es sich bei Online-Spielen, Foren, Blogs u.a.

Die Komplexität eines Systems wird bestimmt durch die vielfältigen Verknüpfungen seiner Bereiche, die untereinander immer wieder neue, variable Vernetzungen eingehen können, sowohl zwischen gleichartigen als auch zwischen divergierenden Teilen. Eigene Ordnungen entstehen. Betrachte ich nun z.B. jedes Individuum als eigenes System, existieren auf diesem Planeten Milliarden von ähnlichen oder absolut gegenläufigen Ordnungen, die sich wiederum untereinander beeinflussen. »Ordnungen entstehen ebenso wie Chaos und Zerfall in kritischen Zuständen, die von Kontrollparametern eines Systems empfindlich abhängen oder sich selber organisieren.« (Klaus Mainzer, Komplexität, Paderborn 2008, S. 10)

Die Funktionssysteme einer heutigen Gesellschaft wie Wirtschaft, Politik, Recht, Medizin, Bildung, Schule und Kunst, sind untereinander verbunden. Das bezeichnet der Soziologe Niklas Luhmann als »strukturelle Kopplung« (Niklas Luhmann, Die Gesellschaft der Gesellschaft, Frankfurt 1997, S. 778). Diese Kopplung zeigt sich vor allem in Leistungen, die systemübergreifende Beziehungen und Abhängigkeiten schaffen. Die Wirtschaft etwa finanziert alle Funktionssysteme. (Vgl. Gunter Runkel, Günter Burkart. Einleitung: Luhmann und die Funktionssysteme. In: Dies. (Hrsg.). Funktionssysteme der Gesellschaft: Beiträge zur Systemtheorie von Niklas Luhmann. Wiesbaden 2005, S. 7-11, S. 7f) Die Ökonomie wird damit zum Biofilm, in dem wir schwimmen. Aber auch im Kommunikationssystem werden unzählige singuläre Systeme miteinander vernetzt. Das System »Ameisenhügel« u.a. erweist sich nicht nur als ein sozial, militärisch und hierarchisch angelegtes, sondern auch als hochgradig kommunikatives Netz.

Systeme sind in ihrer Komplexität wohl kaum zu reduzieren. Zwar ermöglicht die Reduktion einen Überblick, eine Vereinfachung und Beherrschbarkeit der zumeist verschiedenartigen Strukturen, Verzweigungen bis in feinste Glieder gehen dabei verloren. Es wird verallgemeinert, das Besondere wird abgerundet – gleich gemacht. Homogenität und Überschaubarkeit anstatt einer komplexen, heterogenen Sicht auf die Dinge.

Schulische Vermittlungsprozesse sind hierfür besonderes Beispiel, wenn von didaktischer Reduktion die Rede ist – reduziert-linear anstatt Lebensweltorientierung und Vernetzung. »Ein Unterricht der an den Vorstellungen vorbeigeht, die die SchülerInnen von sich aus bilden, ist von vornherein zum Mißerfolg verurteilt, da er das Denken der Jugendlichen unberührt läßt. Ohne die Kenntnis der Gesichtspunkte der Schülerinnen und Schüler erscheinen biologische Sachverhalte den Lehrenden häufig allzu selbstverständlich […]«. Kriterien, die von der Biologie zur Einordnung von Tieren verwendet werden, sind SchülerInnen fremd. (UB 218/20. Jahrg./Oktober 1996) Eine über Jahrhunderte angewachsene Handhabung des »Gleichen« und des »Anderen«, d.h. tradierte Ordnung wird damit erschüttert. (Vgl. Michel Foucault, Die Ordnung der Dinge, Frankfurt am Main 1974, S. 17)

komplexes System in Betrieb
(Quelle: http://img27.imageshack.us/img27/774/t7nbdx.gif)

Komplexität überfordert. Diese Überforderung kann, speziell im Bildungskontext, Ausgangspunkt anderer Denkprozesse werden. »Jedenfalls wird es etwas sein müssen, dass das normale Fassungs- und Verarbeitungsvermögen so übersteigt, irritiert, kurz austreten lässt, überzeichnet, durch hartnäckige Disziplin aushebelt, dass ein Mensch nicht umhin kann, dies so zu integrieren, dass dabei irgendeine Form von Erzählung abfällt. Das heißt, dass ein neuer Zusammenhang konstruiert wurde. Ein bisschen Qual, Widerwillen, Ekel und Schmerz wird wohl auch dabei gewesen sein. All das hat Kunst mehr als genug im Angebot.« (Karl-Josef Pazzini. Berge versetzen, damit es was zu erzählen gibt. In: Franz Billmayer (Hrsg.). Angeboten. Was die Kunstpädagogik leisten kann. München 2008, S. 157-163, S. 162f) Das Angebot von Kunstpädagogik ist, nach Pazzini, die Transgression, d.h. das Überholen des Allgemeinen und des Trivialen, hin zum Besonderen. Die Kunst könnte dann zum Denkprinzip der Pädagogik werden, zum Interface zwischen Welt und Individuum. Denn »bei der kommunikablen Prägung von Kunst wird dagegen das Vermittelbare im Horizont des Offenen zu einer Möglichkeit für den Betrachter. Seine Reaktionen und Handlungen sind hierbei weder präjudiziert noch absehbar. Es geschieht keine Integration in die Ordnung eines vorgegebenen Begriffes. Hier finden wir die Stoßrichtung der Postmoderne.« (Pierangelo Maset. Die „Kunst der Gesellschaft“ in Gesellschaft der Kunst. In: Gunter Runkel, Günter Burkart (Hrsg.). Funktionssysteme der Gesellschaft: Beiträge zur Systemtheorie von Niklas Luhmann. Wiesbaden 2005, S. 89-100, S. 92) Die kommunikative Wirkung des Systems »Kunst« – das zugleich wohl Kommunikationssystem, nebenbei Teil des Wirtschaftssystems und obendrein Körperteil einer Gesellschaft ist – führt zu offen angelegten Vermittlungsprozessen, die über schulische Zielvorstellungen hinausgehen.

Komplexe Strategien der Aneignung von Welt könnten dann Gegenstand dauerhaft unlinearer und vernetzter Bildungsprozesse sein, die auf Irritationen, als auch auf Selbst- und Fremdwahrnehmung setzen. Ein Zulassen von Komplexität entspräche ohnehin vielmehr dem umfassenden neuronalen System des humanoiden Gehirns und letztendlich der Struktur von Welt.


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