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Hacking auf der Autobahn

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Co-Working-Spaces

In Dresden, Hamburg, Berlin, Leipzig, Köln ist es schon zu Hause: coworking, eine »kreative«, seit einigen Jahren trendsetzende Arbeitsform, die auf Teamkooperation baut. Freiberufliche, ExistenzgründerInnen, KünstlerInnen, InformatikerInnen u.a. schließen sich ohne Bedingungen zusammen. Möglicherweise kommen diese Leute aus total unterschiedlichen Kontexten, Firmen oder Projekten und können dadurch vom Wissen anderer Beteiligter profitieren. Jeder bringt seine Interessen und Fähigkeiten mit – Interaktion und Austausch.

Oder aber coworking people kommen zusammen um so ein ganz eigenes, spartenübergreifendes Projekt zu starten. Die gemeinsamen, nach vorn gerichteten Interessen stehen im Zentrum. Working-spaces sind dabei z.B. eine gemeinsam angemietete Bürofläche, der virtuelle Raum, das home-office oder das Café (Kommunikation über social software). Jeder darf nach eigenem Ermessen arbeiten – unverbindlich und temporär. Das Dresdner Lock Office ist so ein coworking-space; eine Schnittstelle für die Arbeit von morgen?

Das Hallenprojekt, ein »Coworking-Netzwerk für Digitalarbeiter und Orte […] schafft und vernetzt virtuelle und reale Orte für kreatives Arbeiten in ebenso komfortabler wie inspirierender Atmosphäre für jedermann.« (http://hallenprojekt.de/). LockSchuppen (Dresden), mindmatters (Hamburg), Le Space (Leipzig), Studio 70 (Berlin), La Cantine (Paris) u.a. sind solche Räume und Beispiele für zukunftsgerichtetes creative working. Ja auch Marx meinte, dass der Arbeiter sich nicht nur von sich, sondern auch vom erarbeiteten Produkt und seinen Mitmenschen entfernt, wenn er nicht für sich selbst produziere – sich selbst verwirklicht. Kein Chef, keine Hierarchie und keine Konkurrenz? Ein Setzen auf das Humankapital. Und ein Konzept für die Schule?


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