Posts Tagged 'Performance-Art'

CYNETART 2011



„Die 15. Ausgabe des Festivals für computergestützte Kunst CYNETART stand ganz im Zeichen des vor 100 Jahren eröffneten Festspielhauses Hellerau. Das speziell von Heinrich Tessenow für die proklamierte „Befreiung des Körpers“ entworfene Gebäude wird vom 16. bis 26. November 2011 in ein Raum-Labor verwandelt, in dem kulturelle, künstlerische und wissenschaftlich-technische Dimensionen heutiger wie künftiger Körperwahrnehmung erfahrbar werden. An der Schnittstelle zwischen Natürlichkeit und Künstlichkeit konnten Besucher innerhalb verschiedenster Versuchsanordnungen ihre Leiblichkeit neu oder anders erfahren.“ (Quelle: CYNETART Festival 2011)

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upcoming: Flurgespräche 7

Für die kommenden Flurgespräche ist ein neues Gesprächsdesign geplant. Ein Experiment, auf das wir gespannt sein dürfen.

Hallo Welt! – Ob Lehrender oder Studierender: Wir brauchen eure Produktionen in genau 3 Minuten. Denkt laut, steht auf, provoziert, stoßt an, redet, zeigt etwas, fragt, regt euch auf, klagt an, lobt oder macht irgendetwas. Alle Medien sind möglich. Wir bieten: einen Tisch, einen Stuhl, etwas Technik und ein Publikum.
Auftakt: Projektvorstellung »Zwischen Menschen« von Alrun Krauß mit dem Kurzfilm »Zwischen Menschen. Über Wendungen einer Idee«


10. Mai um 18.30 Uhr im Flur der August-Bebel-Straße 20

(Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden)

Informelle Anmeldungen für Beiträge (Name/E-Mail/Medien) über den Briefkasten des Offenen Bücherregals oder per E-Mail.
www.flurgespraeche.wordpress.com

Kontakt: flurgespraeche@gmail.com

Taggen lässt sich »Hallo Welt!« großartig, wie sich oben unschwer erkennen lässt. Und vielen Usern ist »Hello World!« von der Ersteinrichtung eines Blogs bekannt. Damit verknüpft ist die Hallo-Welt-Thematik auch in der Programmiersprache wiederzufinden: »Ein Hallo-Welt-Programm ist ein kleines Computerprogramm und soll auf möglichst einfache Weise zeigen, welche Anweisungen oder Bestandteile für ein vollständiges Programm in einer Programmiersprache benötigt werden und somit einen ersten Einblick in die Syntax geben. Aufgabe des Programms ist, den Text Hallo Welt! oder auf Englisch Hello World! auszugeben. Wegen der einfachen Aufgabenstellung eignen sich solche Programme insbesondere für didaktische Zwecke.«
(http://de.wikipedia.org/wiki/Hallo-Welt-Programm)

RECORD > AGAIN! 40JAHREVIDEOKUNST.DE

Record > Again! Teil 2 vom 29. November 2009 bis 14. Februar 2010 im Kunsthaus Dresden.

Robin Rhode

Wände. Fußböden. Aktionsorte und reale Räume gleichermaßen. Robin Rhode bespielt Realität und Fiktion, bricht die Grenzen des bloßen Abbildes. Zeichnungen von Gegenständen werden als »real« erkannt, benutzt und verändert. »C’est une pipe« und sie darf geraucht werden.

Ketchupoper, nudedating, und wie man eine Mikrowelle als Lampe nutzt.

Die Künstler David Bestué und Marc Vives (Biennale Venedig 2009) durchspielen in ihren »Acciones« sinnlose Handlungen. Dabei gehen Akteur und Material eine untrennbare Verbindung ein. Die Logik wird dem Betrachter/der Betrachterin beim ersten Hinsehen nicht bewusst. Logik? Beginnendes Lachen. Die Frage nach der Dummheit und dem bored-with-life-Syndrom. Darf eine Nachahmung stattfinden?

Nun gut, sinnlos wäre wohl auch die Antwort hierauf. Durchnummerierte Handlungen, die jeweils einzeln betitelt sind, werden collagiert, laufen im Wechsel und parallel zueinander. Dadurch entsteht eine Abfolge nicht aufeinander bezogener Aktionen. Brüche sind klar gewollt, werden initiiert. Die Verwendung von Material und Körper wird surreal, verfremdet – auf anderen Ebenen, entgegen Konnotationen, neu geordnet. Eine scheinbare Sinnlosigkeit ist gerade deswegen vorprogrammiert. Erinnerungen an den »Lauf der Dinge« von Fischli und Weiß könnten geweckt werden.

Die »Acciones« bieten dem Betrachter/der Betrachterin völlig neue Lösungen alltäglicher Probleme an, oder lassen zumindest ein Quantum eigener Reflektion zu. Abwaschen kann ich auch durch die gesamte Küche. Und das Licht der Mikrowelle gibt eine gute Leselampe ab. Nicht? Die bewusste, inszenierte Durchführung anscheinender Unalltäglichkeiten assoziiert die Idee einer Bedienungsanleitung – ins Lächerliche verrückt. Dingbegeistert. Ein Tutorium für die, deren Käsebrötchen in der Manteltasche weiterbackt, für unterwegs.


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