Archiv für März 2010

Die Welt im Handy

»Im Zeitalter des Internets verspricht das Handy eine nahezu grenzenlose Erweiterung unserer Handlungsspielräume und den ununterbrochenen Anschluss zugleich an globale wie auch persönliche Netzwerke. Kaum eine technologische Innovation der vergangenen Jahrzehnte hat ähnlich mühelos und schnell eine so massenhafte Verbreitung gefunden und dabei derart umfassend von unserem Alltag Besitz ergriffen wie das tragbare Telefon [natürlich auch das WorldWideWeb an sich]. Als Statussymbol eines gehobenen Konsums, bei dem es nicht um materielle Güter, sondern um Information geht, verkörpert es die individuelle Teilhabe an der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Man kann es als »Territorialmaschine« bezeichnen: ein elektronisches Gerät, das seinen Nut-zer/innen die Welt nicht nur »zu Füßen«, sondern in die Hand legt.«
(http://www.kunsthausdresden.de/)

WELT IN DER HAND
Gegenwartskunst, Filme, Gespräche – zur globalen Alltagskultur des Mobiltelefons

20. März 2010 bis 23. Mai 2010 im Kunsthaus Dresden

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Web 2.0, Twitter und Schule.

Die Möglichkeiten des Einsatzes von social software in der Schule sind nahezu unbegrenzt. Im privaten (realen) Leben sind twittern, bloggen und Co bereits eingeübte Praxis. Internet gibt es fast überall und Handys auch in jeder Tasche. Durch die Einbindung virtueller Plattformen sowie bereits vorhandener sozialer Netzwerke könnte Schule und Unterricht nicht nur lebensnaher ablaufen, sondern im Kurs bleiben und dadurch an real-gegenwärtige Entwicklungen, die u.a. auch in den Köpfen der SchülerInnen präsent sind, anschließen. Nicht nur wir sondern auch die Schule könnte sich mit allem vernetzen, was die Welt anbietet. Warum nicht twittern vom Unttericht, über die Straße, bis ins eigene Zimmer?

Kulturtechnik: hacking

Ohne Frage, hacking ist nicht mehr nur computerbasiert. Umcodieren, Eingreifen, Experimentieren und Zweckentfremden, diese ehemals computertechnischen hacking-Strategien werden im real-life angewendet. Schon längst wird in die unendlichen Weiten des Alltags, des Stadtraums, des Konsums, der Wirtschaft, der Kommunikation und der zwischenmenschlichen Beziehungen gehackt. »Hacker nutzen eben jede Möglichkeit, um eine Botschaft in den Fluss der Codes, Slogans und Logos einzuspeisen, egal ob mit mobilen Endgeräten, multiplen Eingabefenstern oder textilen Oberflächen. Das T-Shirt ist auch nur ein Massenmedium der Fußgängerzone.« (http://carta.info/23060/larsson-millennium-trilogie-hacker/)

Hacken!? In bestehenden sozialen, ökonomischen und kulturellen Ordnungen können Störungen stattfinden, um sich der Konstruktion von Systemen bewusst zu werden, um Mitmenschen aufmerksam zu machen und um dadurch (wenigstens) irgendwelche Denkprozesse in Gang zu setzen.
Einstiegsaufgabe: Ins Zentrum gehen. Mit Absperrband Leute umlenken, blockieren und abbringen. (Absperrung ungültig)

Hacking auf der Autobahn


Twitter Updates

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